Schauen Sie, nach 15 Jahren in Führungspositionen kann ich Ihnen eines mit Sicherheit sagen: Zeitmanagement ist keine Theorie aus einem Business-Lehrbuch. Es ist eine Überlebensfähigkeit. Ich habe Unternehmen gesehen, die brillante Strategien hatten, aber scheiterten, weil niemand die Zeit hatte, sie umzusetzen. Die Realität ist, dass die meisten Führungskräfte und Mitarbeiter nicht an einem Mangel an Wissen scheitern, sondern daran, wie sie ihre Zeit nutzen. In diesem Artikel teile ich mit Ihnen die Methoden, die tatsächlich funktionieren – nicht die üblichen Ratschläge, sondern das, was ich in der Praxis gelernt habe. Wir sprechen über konkrete Ansätze, wie man Zeit effektiv managt, Prioritäten richtig setzt und gleichzeitig Raum für strategisches Denken behält.
Die größte Lektion, die ich gelernt habe, ist diese: Nicht alles, was dringend erscheint, ist wichtig. Ich habe Jahre damit verbracht, auf jede E-Mail sofort zu reagieren und jedes Meeting anzunehmen. Das Ergebnis? Ich war beschäftigt, aber nicht produktiv. Das Eisenhower-Prinzip hat meine Arbeitsweise völlig verändert.
Die Methode ist simpel: Sie teilen Aufgaben in vier Kategorien ein – wichtig und dringend, wichtig aber nicht dringend, dringend aber nicht wichtig, und weder wichtig noch dringend. Was ich in der Praxis festgestellt habe: Die meisten Führungskräfte verbringen 60-70% ihrer Zeit im “dringend aber nicht wichtig”-Quadranten. Das sind die endlosen Meetings, die spontanen Anfragen und die ständigen Unterbrechungen.
Hier ist, wie man Zeit effektiv managt mit diesem Ansatz: Jeden Morgen nehme ich mir 15 Minuten, um meine Aufgaben zu kategorisieren. Die wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben – strategische Planung, Teamentwicklung, Prozessoptimierung – blockiere ich fest in meinem Kalender. Diese Aufgaben bringen langfristig die größten Ergebnisse, werden aber oft vernachlässigt, weil sie keine unmittelbare Deadline haben.
Bei den dringenden, aber nicht wichtigen Aufgaben habe ich gelernt zu delegieren. Das war anfangs schwer für mich. Aber die Wahrheit ist: Wenn Sie alles selbst machen, werden Sie nie über die operative Ebene hinauskommen. Die unwichtigen und nicht dringenden Aufgaben? Die eliminiere ich komplett. Klingt hart, aber niemand wird sich nach einem Jahr daran erinnern, ob Sie an jenem unwichtigen Projekt teilgenommen haben.
Was in Business Schools nicht gelehrt wird: Der typische Arbeitstag ist eine Illusion. Die Vorstellung, dass man acht Stunden produktiv arbeiten kann, ist unrealistisch. Ich habe festgestellt, dass die erfolgreichsten Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, in Zeitblöcken denken – und sie schützen diese Blöcke wie Fort Knox.
Die Methode funktioniert so: Statt einen offenen Kalender zu haben, blockiere ich spezifische Zeitfenster für bestimmte Aufgabentypen. Montags von 9 bis 11 Uhr ist meine strategische Planungszeit. Niemand darf mich stören. Dienstags nachmittags sind für Teammeetings reserviert. Mittwochmorgens konzentriere ich mich auf wichtige Projekte, die tiefe Konzentration erfordern.
Hier ist der Trick, wie man Zeit effektiv managt mit Zeitblöcken: Sie müssen realistisch sein. Ich plane nie mehr als drei große Aufgaben pro Tag. Früher hatte ich Listen mit 15 ToDos täglich – und fühlte mich jeden Abend wie ein Versager, weil ich nur fünf geschafft hatte. Jetzt plane ich drei, schaffe diese konsequent und habe Pufferzeit für Unvorhergesehenes.
Ein weiterer Punkt: Energie-Management ist wichtiger als Zeit-Management. Ich habe gelernt, dass ich morgens zwischen 8 und 11 Uhr am produktivsten für analytische Arbeit bin. Also blockiere ich diese Zeit für komplexe Aufgaben. Nachmittags, wenn meine Energie sinkt, mache ich administrative Tätigkeiten und Routine-Meetings. Das klingt einfach, aber die meisten Menschen ignorieren ihre natürlichen Energiezyklen völlig.
David Allen hat diese Regel populär gemacht, aber ich habe sie erst wirklich verstanden, als ich ein Team von 50 Leuten leitete. Die Regel ist simpel: Wenn eine Aufgabe weniger als zwei Minuten dauert, mach sie sofort. Klingt banal? Die Wirkung ist enorm.
Hier ist, was ich beobachtet habe: Die meisten Menschen sammeln kleine Aufgaben in Listen und verlieren dann Stunden damit, diese Listen zu managen. Eine schnelle E-Mail-Antwort, ein kurzer Anruf, eine einfache Genehmigung – diese Dinge stapeln sich. Dann verbringt man mental Energie damit, sich daran zu erinnern, sie zu priorisieren und schließlich zu erledigen.
Wie man Zeit effektiv managt mit dieser Regel: Ich behandle jede eingehende Aufgabe nach diesem Prinzip. Kann ich es in zwei Minuten oder weniger erledigen? Dann mache ich es sofort. Das gilt für E-Mails, Slack-Nachrichten, Unterschriften – alles. Das hat meine mentale Belastung drastisch reduziert.
Ein Wort der Warnung: Diese Regel kann zur Falle werden, wenn Sie nicht aufpassen. Ich habe Kollegen gesehen, die den ganzen Tag damit verbringen, Zwei-Minuten-Aufgaben zu erledigen und nie zu den wichtigen, komplexen Projekten kommen. Der Schlüssel ist Balance: Ich wende die Regel nur außerhalb meiner blockierten Fokuszeiten an.
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